Forschungsvorhaben am Institut für Paradiesgestaltung.

In den vergangenen Jahrzehnten haben viele Menschen ihre Gemüsegärten aufgegeben, weil ihnen die Arbeit im Garten zu mühevoll und zu wenig lohnend erschien. Dieses Projekt will beweisen, daß mit den richtigen Methoden aus der Permakultur ein müheloser Gartenbau möglich ist. "Stell Dir vor, Du würdest nur die Zeit, die Du jede Woche an Fitness-Geräten verbringst statt dessen im Garten tätig sein: Ich behaupte, Du wärest dann genauso fit aber deutlich zufriedener, denn Du könntest eigene Früchte genießen!"

Initiator und Koordination: Bernhard Harrer

Wie können die Funktionen eines Gewächshauses/Glashauses mit denen eines Wohnhauses derart verbunden werden, dass ein kostengünstiger Wohnraum für gemäßigtes Klima entsteht? Es geht um “Artgerechtes Wohnen”, also darum, den Menschen als natürliches Wesen, als Teil der Natur zu betrachten und nicht als technisches/mechanistisches Objekt, als Konsument oder als Wirtschaftselement “Human Resource”. Es soll ein Modellhaus konzipiert und gebaut werden, in dem ein Paar oder eine Kleinfamilie wohnen und sich mit Gemüse versorgen kann. Aktuelller Entwicklungsstand: Verschiedene Lösungsansätze wurden recherchiert und hinsichtlich Innovationskraft und Naturverbundenheit sowie technischer und finanzieller Machbarkeit verglichen. Zwei architektonische Entwürfe sind in Arbeit: Eingeschoßig für ebenes Gelände und zweigeschoßig für Hanglage. Möglichkeiten zur Mitwirkung: Es werden Menschen gesucht, die an der Verwirklichung mithelfen können durch: Fachwissen (Architekt, Statiker), Finanzmittel und/oder Fördermittel, multimediale Dokumentation des Projektes.

Wir erproben das Bienenstock-Modell Flow Hive und untersuchen, ob es artgerecht für den Bien ist (was beispielsweise von Mellifera angezweifelt wird) und wie gut es sich für Imkerei-Neulinge eignet.